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  • Der Haldensee, eingebettet in die malerische Landschaft des Tannheimer Tals ist ein idyllisches Reiseziel für Urlauber, die sowohl Erholung als auch Aktivität suchen. Umgeben von majestätischen Gipfeln der Allgäuer Alpen, bietet dieser klare Bergsee eine atemberaubende Kulisse für eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten. Im Sommer lockt der Haldensee mit seinem erfrischenden, sauberen Wasser und den gut gepflegten Strandbädern Schwimmer und Wassersportler an. Wanderer und Radfahrer finden in der umliegenden Region zahlreiche Wege und Pfade, die durch farbenprächtige Almwiesen und schattige Wälder führen. Die ansässigen Gasthöfe und Hotels heißen Besucher herzlich willkommen und bieten authentische Tiroler Gastfreundschaft, traditionelle Küche und komfortable Unterkünfte. Ganz gleich, ob man einen entspannten Tag am Ufer verbringen, die alpine Landschaft erkunden oder sich bei Wellnessangeboten verwöhnen lassen möchte – ein Urlaub am Haldensee verspricht eine perfekte Mischung aus Ruhe und Abenteuer vor einer Kulisse, die jedem Naturfreund das Herz höherschlagen lässt.

  • Im Herzen des Allgäus ragt die pittoreske Gemeinde Jungholz, ein Teil Tirols, wie ein Inselberg in das deutsche Territorium hinein. Mit einer Fläche von nur 7 Quadratkilometern und einer Bevölkerung von weniger als 300 Menschen ist diese geographische Besonderheit nahezu vollständig von Bayern umschlossen und ist nur über deutsche Straßen erreichbar. Die direkte Verbindung zu Österreich besteht lediglich an einem einzelnen Punkt in der Nähe des 1.636 Meter hohen Gipfels des Sorgschrofens. Die Bewohner von Jungholz, die sich aus einer Mischung von Deutschen und Österreichern zusammensetzen, bezeichnen ihren auf einer Höhe von etwa 1.050 Metern liegenden Heimatort als ein Stück Tirol im Allgäu. Aufgrund des Zollanschlussgebiets ist hier interessanterweise die deutsche Mehrwertsteuer maßgeblich. Der Ort zieht vornehmlich deutsche Besucher an, die die Stille und die malerischen Sonnenstunden genießen, welche dieses abgeschiedene Juwel abseits der großen Verkehrswege bietet. Die Artenvielfalt der Pflanzen wird in Jungholz, das als das einzige Tiroler Kräuterdorf bekannt ist, besonders wertgeschätzt. Im August werden die botanischen Schätze auf einem umfangreichen Kräutermarkt präsentiert. In der kalten Jahreszeit bietet Jungholz ein kleines, familienfreundliches Skigebiet mit mehreren Liften, während im Sommer die Einwohner und Gäste im Felsenbad, einem Freibad mit einem speziellen Bereich für Kleinkinder, zusammenkommen.

  • Die sanften Hügellandschaften steigen stetig an und münden in die lebhaft grünen Weiden der Allgäuer Alpen, während sich über ihnen eine weitgespannte Himmelsdecke erstreckt – das Tannheimertal zeichnet sich durch eine malerische Szenerie aus. Am östlichsten Punkt des Tals liegt der überschaubare Ort Nesselwängle. Obwohl es am Rand der Alpen liegt, erhebt sich das ruhige Dorf auf einer beträchtlichen Höhe von 1.136 Metern über dem Meeresspiegel und zählt damit zu den Hochgebirgstälern Tirols. In Haller, einem Ortsteil direkt am Haldenseeufer, tummeln sich im Sommer Wassersportler wie Surfer, Ruderer und Segler, aber auch Badegäste kommen in der dortigen Freibadanlage auf ihre Kosten. Die nahen Gipfel des Gimpel, der Roten Flüh und der Krinnenspitze ziehen Wanderlustige und Kletterfans in ihren Bann und konnten bereits zweimal den Titel Wanderziel des Jahres für sich beanspruchen. In jüngerer Vergangenheit wurde am Fuß der Krinnenspitze ein Hochseilgarten errichtet und an der Lachenspitze ein Klettersteig angelegt. Ein Ausflug in den auf 1.800 Metern gelegenen Alpenblumengarten am Hahnenkamm in der Nähe von Reutte ist ebenfalls empfehlenswert. Im Winter bieten sich die Pisten direkt ab Nesselwängle an, wo eine Doppelsesselbahn in das überschaubare, aber attraktive Skigebiet mit Snowpark führt. Auch das Skigelände am Füssener Jöchle ist schnell erreichbar.

    • Am äußersten westlichen Zipfel liegt Schattwald, eine kleine Gemeinschaft mit etwa 400 Menschen, direkt an der Schwelle zu Bayern. Zusammengesetzt aus mehreren Bezirken, nämlich Kappl, Wies, Fricken, Steig, Vilsrain und Rehbach, zieht sich das kleine Vils durch Schattwald und verleiht dem Ort seinen charakteristischen Charme. Schattwald erfreut sich großer Beliebtheit bei Besuchern, die in den Sommermonaten wie auch zur winterlichen Jahreszeit hier ihre Freizeit verbringen. Schattwald bildet mit Zöblen ein Skigebiet, das sich mit fünf Aufstiegshilfen brüstet und die umfangreichste Skipiste im gesamten Tal anbietet. Langläufer können sich auf ein weit verzweigtes Netz von Loipen freuen, das sich über 140 Kilometer erstreckt. Darüber hinaus kann Schattwald auf eine lange Tradition zurückblicken, denn es beherbergt die historisch erste Skischule des Tals, welche den Skisport mit modernen Lehrmethoden unterrichtet. In der warmen Jahreszeit lockt das Gebiet Wanderlustige in die Allgäuer Alpen, wobei Ziele wie der malerische Vilsalpsee und das Gipfelpanorama des Neunerköpfle besonders reizvoll sind. Ein Muss für jeden Schattwald-Besucher ist der Aufstieg auf das Wannenjoch, sei es zu Fuß oder bequem mit der Wannenjochbahn bei einer Sonnenaufgangsfahrt.

    • Wenn der lokale Berg Einstein genannt wird, könnte das auf bemerkenswerte Gegebenheiten hinweisen. Markante Charaktere haben die Geschichte des kleinen Ortes Tannheim, der inmitten des gleichnamigen Hochtales im äußersten Nordwesten von Tirol liegt, deutlich beeinflusst. Ein imposantes Bauernhaus, dessen einstige Bewohner nach Art wohlhabender und fast städtisch wirkender Bürger lebten, zeugt von den unerwarteten Facetten Tannheims. Es ist die Geschichte von Felixe Minas Heim. In Tirol, das lange von einem katholisch-agrarischen und patriarchalischen System geprägt war, zeigte sich im Tannheimertal ein gegenläufiger Brauch. Hier gab es Relikte aus einer Epoche, in der das Mutterrecht überwog und Frauen eine vorherrschende Rolle in der Gesellschaft spielten. Im Gegensatz zu anderen Traditionen war hier die übliche Erbfolge umgekehrt: ein Hof fiel nicht an den ältesten Sohn, sondern an die jüngste Tochter. Von ihr wurde freilich erwartet, dass sie im Heimatort verbleibt und sich um die pflegebedürftigen Eltern kümmert. Wilhelmine, in der Gemeinde besser bekannt als Mina Schmid, entsprang dem Zobl-Clan, einer seit dem späten 17. Jahrhundert ansässigen Familie im Tal, die über sieben Generationen einen Hof im Zentrum von Tannheim bewirtschaftete. Nachdem das Haus lange ungenutzt stand, erkannte die Gemeinde den kulturellen Wert dieses Erbes. Heute dient Felixe Minas ehemaliges Zuhause als liebevoll restauriertes Museum, das die außergewöhnliche Geschichte des Ortes widerspiegelt.

    • Die kleinste Gemeinde im Tannheimertal, Zöblen, thront auf 1.087 Metern in den Allgäuer Alpen und zieht Geschichte- und Naturliebhaber an. Sie bietet ideale Bedingungen für Wanderer, Mountainbiker und Ski-begeisterte. Zöblen ist trotz seiner Größe reich an Bergcharme und liegt nah an vielseitigen Tourenzielen. Die Aussichtsplattform Zugspitzblick auf 1.300 Metern Höhe bietet einen grandiosen Blick auf das Tal. Historische Kapellen und leichte Gipfeltouren wie Pirschling und Rohnenspitze machen es attraktiv, und Schmugglerpfade am Wannenjoch versprechen Abenteuer für die ganze Familie. Im Winter lockt Zöblen mit vielfältigen Skipisten, umfangreichen Loipen und einer malerischen Schneelandschaft. Das über 1.000 Meter liegende Tal ist ein Magnet für Winterurlauber.

     

    Wanderurlaub Tirol – Auszeit in der Natur. Ein Wanderurlaub ist die perfekte Auszeit für alle, die die Schönheit zu Fuß erkunden möchten. Mit einer Vielzahl an Hotels, die günstige Pakete für mehrere Nächte anbieten, steht einer erholsamen und aktiven Zeit in den beliebtesten Nationalparks nichts im Wege. Ob man sich für eine Wanderung durch idyllische Almen entscheidet, anspruchsvolle Gipfeltouren plant oder sich auf spannende Schluchtenwanderungen und familienfreundlichen Klammwanderungen begibt – es gibt unzählige Möglichkeiten zu erleben. Familien, die mit Kinder reisen, finden zahlreiche kinderwagentaugliche Wandertrails, und die Sommerbergbahn und Seilbahn helfen dabei, auch höher gelegene Ausgangspunkte für Wanderungen bequem zu erreichen. Viele Hotels haben sich auf die Bedürfnisse von Familien spezialisiert und bieten entsprechende Unterkünfte für einen Wanderurlaub mit mehreren Nächten in den schönsten Wandergebieten an. Wer Abenteuer sucht, kann sich bei Wanderreisen für Extremwandern entscheiden oder den populären KAT Walk in Angriff nehmen. Viele Wanderreisen sind so konzipiert, dass sie über mehrere Nächte hinweg spannende Etappen, eindrucksvolle Landschaften und atemberaubende Wasserfälle in den schönsten Wandergebieten kombinieren. Auch für Alleinreisende sind Solo-Wanderungen durch das Wanderparadies eine hervorragende Möglichkeit, die Ruhe zu genießen und für ein paar Nächte dem Alltag zu entfliehen.

     

    Die Auswahl an Hotels in den beliebtesten Wandergebieten ist ideal für jene, die sich nach einem langen Wandertag nach einem gemütlichen Rückzugsort in den Hotels sehnen. Die Gästekarte kann dabei helfen, den Aufenthalt preiswert zu gestalten – sei es durch Rabatte auf Nächte in lokalen Hotels oder auf Angebote wie den Wanderbus, der Wanderer zu verschiedenen Startpunkten für ihre Touren bringt. Für Wanderungen mit Hund gibt es spezielle Routen, und die Hotels sind häufig auf Vierbeiner eingestellt. So können Sie und Ihr Begleiter einen unvergesslichen Wanderurlaub über mehrere Nächte in den familienfreundlichen Nationalparks genießen, ohne sich um die Unterkunft sorgen zu müssen. Die Kombination aus bewegenden Wanderabenteuern am Tag und entspannenden Nächten macht den Reiz des Wanderurlaubs aus. Ob man in Hotels verweilen, in den Almhütten ausspannen oder sogar beim Wandern unter freiem Himmel nächtigen – jede Nacht bringt neue Eindrücke und Erinnerungen. In Summe bieten Wanderreisen nicht nur die Option, tagsüber aktiv zu sein, sondern auch, in den Nächten die Stille und das einmalige Ambiente abgelegener Wanderregionen hautnah zu erleben. Ein Wanderurlaub Tirol im Frühling ist somit die ideale Wahl für all jene, die sowohl die Natur als auch die Gemütlichkeit schätzen.

     

    Die Planung eines Wanderurlaubs kann je nach gewünschter Intensität und Dauer der Wanderungen variieren. Für einige Urlauber reicht es aus, ein paar Nächte in einem gemütlichen Hotels zu verbringen und von dort aus verschiedene Routen in den beliebtesten Wandergebieten zu erkunden. Andere bevorzugen eine mehrtägige Wanderreise, bei der sie von Ort zu Ort wandern und jeden Abend in einer neuen Unterkunft in den familienfreundlichen Nationalparks und Almen verbringen. Diese Art von Wanderurlaub ermöglicht es, verschiedene Regionen intensiv zu erleben und sich jeden Tag auf neue Landschaften, Herausforderungen und beeindruckende Wasserfälle in den schönsten Wandergebieten einzulassen. Egal für welche Variante man sich entscheidet, eines ist sicher: Ein Wanderurlaub im Frühling ist eine bereichernde Erfahrung, die Körper, Geist und Seele guttut. Insgesamt bietet ein Wanderurlaub die Möglichkeit, sich inmitten der Natur zu erholen, körperlich aktiv zu sein und neue Eindrücke zu sammeln. Ob alleine, mit der Familie oder dem vierbeinigen Freund, ein Wanderurlaub im Frühling in den beliebtesten Wandergebieten und Almen ist für jeden geeignet, der die Schönheit der Natur zu Fuß entdecken möchte.